Einen roten Teppich für deutsche Weißweine

 

Wiedersehen mit den deutschen Weißweinen aus besten Lagen des Jahres 2010.

Hotel_ExcelsiorNach dem Inhalt der Einladung der Vereinigung der deutschen Prädikatsweingüter sollten wir uns an einem sehr kalten Januar-Sonntag im Hotel Excelsior-Ernst im Herzen von Köln einfinden. Der Weg dahin, besonders entlang der Domplatte, war ungemütlich und kalt. Das Angebot, die Entwicklung der Grossen Gewächse des Jahrgangs 2010 seit dem vergangenen Herbst weiterverfolgen zu können, wollten wir uns nicht entgehen lassen. Auch die durch meinen Geburtort in Brasilien begründete Abneigung gegen kaltes Wetter konnte mich nicht abschrecken.P10605612520252822529

Es war eine gute Entscheidung: Was auf uns wartete, sollte uns wärmen und entschädigen: Das Wiedersehen mit den Großen Gewächsen des Jahrgangs 2010. Die elegante Atmosphäre des Hotels Excelsior-Ernst gab den angebotenen Spezialitäten einen würdigen Rahmen.

Nach einem kleinen Orientierungsrundgang war klar, dass in der gut besuchten Veranstaltung die Vertreter aus dem Rheingau, aus Baden und aus Franken fehlten, was uns die Möglichkeit eröffnete, uns stärker den Gewächsen aus der Pfalz, aus Rheinhessen, von der Ahr, von der Mosel und von der Nahe widmen zu können.

Zur Eichung der Geschmacksnerven wurde zunächst Einkehr beim Schloßgut Diel gehalten, wo wir vom gut aufgelegten Armin Diel (Unter Rechts) mit seinem exzellenten 2010er “Pittermännchen” eingestimmt wurden. Danach entschlossen wir uns den Rundgang bei den Moselwinzern zu beginnen, was wir nicht bereuen sollten. Das Weingut Clemens Busch präsentierte mit dem Marienburger “Fahrley” ein erstes Highlight der Region. Ein meisterhaftes Zusammenspiel von kompakter Pfirsisch-Ananasfrucht, Alkohol und perfekt eingebundener Säure. Verblüffend eine unverkennbare feine saline Note im Abgang, die dem Gewächs exotische Ausstrahlung verschafft. Eine Aussage, ob sich diese Besonderheit auslebt oder der Wein auch in nächster Zeit beibehalten wird, war der freundlichen Vertreterin des Weinguts nicht zu entlocken.

P10605462520252822529Verkostungen bei den Erzeugern Reinhold Haart, Karthäuserhof und Grans-Fassian bestätigten unseren Eindruck, dass der Jahrgang 2010 den Mosel-Spitzenwinzern mehr als gut gelungen ist. In Erinnerung an die Verkostung des 2010er “Kartäuserhofberg” in Kloster Eberbach gelang mir eine Bestätigung der ersten sensorischen Wahrnehmung dieses kompakten und intensiven Erzeugnisses allerdings nicht, was die Theorie bestätigt, dass man einen Wein mehrfach und unter verschiedenen Bedingungen verkostet haben sollte, um über ihn eine sichere Aussage machen zu können.

Eine ähnliche Erfahrung musste ich auch nach dem Abstecher bei den rheinhessischen Erzeugern zum 2010er “Pettenthal” vom Weingut Gunterloch erleiden. Ich hatte den 2010er “Pettenthal” nach der Verkostung im Herbst in Kloster Eberbach als den bestgemachtesten und ausdrucksstärksten Wein des Jahrgangs 2010 empfunden und eingestuft. Bei der erneuten Probe in Köln wurden meine für den Wein gespeicherten Informationen nicht erneut bedient. Seine Dichte und Kompaktheit trat nicht inP10605282520252822529 jener Weise in den Vordergrund, wie ich es erhofft hatte. Es gelang ihm zwar, meine Erinnerung an ihn abzurufen, jedoch fehlte ihm nun diese intensive und markante Handschrift. War der außergewöhnliche Wein von mir derzeit überschätzt eingestuft worden? Zu dieser Frage erinnerte ich mich an den Zeitpunkt seiner Verkostung von mir während meines Rundganges auf Kloster Eberbach. Hier war ich während meines Rundganges sehr spät am Stand der Familie Gunderloch angekommen. Heute nun hatte ich ihn recht früh, vielleicht zu früh verkostet und meinen eigenen Beitrag zum abweichenden Verkostungsergebnis geleistet.

Besonders die Verkostungsergebnisse an den Plätzen der Weingüter Keller und Wittmann machten mir deutlich, dass das 2010er “Kirchenspiel”, bzw. die 2010er “Aulerde” und der 2010er “Morstein”, als gleichstarke Konkurrenten neben dem 2010er „Pettenthal“ auf den Verbraucher warten, weil sich hinter diesen Erzeugnissen ähnliche kompakte und perfekte Weine zeigen.

Spitzenerzeugnis im Handelshof-Müngersdorf

An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass realisiert werden konnte, den “Pettenthal 2010” von Gunderloch ins eigene Sortiment aufzunehmen. Ich freue mich, den Kunden in nächsten Zeit ein solches Spitzenerzeugnis im Handelshof in Müngersdorf anbieten zu können.

Auf unserem weiteren Rundgang durch die Pfälzer Ecke waren wir von den Verkostungsergebnissen beim Weingut Christmann und bei Knipser-Johannishof sehr angetan. Typische kraftvolle, und wie immer gutgemachte, Erzeugnisse, die den Verbraucher nicht enttäuschen werden.

Vielleicht war es eine schlechte Idee, während der Weißweinprobe einer Laune nachzugehen und beim Weingut Münzenberg einen 2007er Spätburgunder unter die Lupe zunehmen. Ich hoffe, bei anderer Gelegenheit noch einmal dieses Erzeugnis verkosten zu können.

P10605742520252822529Um es vorweg zu sagen, den Abschluss unserer kleinen Tour bei den Nahewinzern habe ich als Höhepunkt des Nachmittags wahrgenommen. Ob es die Weine vom Weingut Dönnhoff, vom Schloßgut Diel  oder vom Weingut Dr. Crusius (Links) waren, sie haben mich am meisten beeindruckt und überzeugt. Finessenreiche Weißweine, die ihr terroir, (Unter im Bild)  also ihre individuelle Rebbodenbeschaffenheit perfekt zum Ausdruck bringen. Besonderen Anteil an dieser Einschätzung ist dabei Dr. Crusius (Links) zuzuschreiben, der den Gästen gelungen anschaulich anhand der präsentierten Mineralienauswahl zur jeweiligen Reblage darlegen konnte, warum sich aus den Lagen Rothenfeld und Felsenburg so unverkennbar unterschiedliche, jedoch gleichermaßen hervorragende Erzeugnisse produzieren lassen. Ein Glückspilz, wer von den 2010er dieser Lagen ein paar Flaschen in seinen Keller bekommt.

Nicht zu spät für einen Spätburgunder

Das Wortspiel “nicht zu spät für einen Spätburgunder” kommt mir zum EndeP10605712520252822529 der Veranstaltung in den Sinn. Obwohl wir der Wahl unseres Scouts schnell zustimmten und uns zu Ende der Veranstaltung zur Ahrecke durchtankten, wurde dort schon abgeräumt.

Die falschen Weine probiert

Nur beim Weingut J.J. Adenheuer stand noch der Rest einer 2009er “Gärkammer” , einem 100%igen Spätburgunder,  zur Probe bereit. Eigentlich bin ich kein Freund des Spätburgunders. Kräftige Nebiolos aus Barolo oder markante Ereignisse aus Barbaresco sagen mir mehr zu.

Doch was uns dann zu guter Schluss ins Glas floss, traf bei uns allen nur auf Staunen und Anerkennung. Dieser Spätburgunder hatte nichts mit schlaffen und nichts sagenden Erzeugnissen aus gleicher Rebsorte zu tun, die ich aus Burgund kenne und verabscheue. In unseren Gläser begrüßte uns eine ungemein duftige, mit einer feinen Zedernnote behaftete Offenbarung, die uns unvermutet in die Lage versetzte, wahrhaftig aus einem Topf mit eingelegten Kirschen zu naschen. “Wahrscheinlich hast Du bisher die falschen Weine probiert”,spottete Oliver Scheer, nachdem er mein Erstaunen bemerkt hatte. Bei allen Ernst, ich brachte es nicht über mich, dieses wunderbare Erzeugnis, wie bei den Verkostungen zuvor, auszuspucken. Ich habe diesen Augenblick wahrlich genossen – ein wunderbarer Tropfen und eine Kampfansage an jene, die behaupten, in Deutschland könnten keine guten Roten produziert werden.

An dieser Stelle ist ganz besonders unserem Begleiter Oliver Scheer zu danken, der uns wieder einmal sicher und gekonnt durch das Geschmackslabyrinth führte. Bis zum nächsten Mal und vielleicht auf der Pro-Wein.

 Text: Franz Hecher und Solange Hecker geb. Ayres

Fotos: Solange Hecker

Schnuppern, schlurfen, schmecken – Weinprobe in Kloster Eberbach

Die Tür steht offen, mehr noch das Herz

 

p1050762 2 500x333So steht es im Internet-Portal des Klosters Eberbach. Tatsächlich erweckt die Wahrnehmung der Atmosphäre von Kloster Eberbach Kultur und Geschichte. Auch aus diesem Grunde gelangte das phantastische Bauwerk aus dem 11. Jahrhundert als Kulisse bei dem Filmstreifen „Der Name der Rose“ von Umberto Ecco Ruhm und Ehre. Im Mittelalter war das Weingut der Zisterziensermönche von Kloster Eberbach mit über 300 ha bepflanzter Wirtschaftsfläche das größte in Europa.

 

p1050767 3 500x340Heute ist es im Besitz des Landes Hessen. Die Hälfte der 200 ha Anbaufläche ist mit der Riesling-Rebe bestockt. Aber auch Chardonnay, Weißer Burgunder, Grauburgunder, Spätburgunder und Dornfelder gehören zum Repertoire. Das Kloster ist neben dieser Nutzung zentrale Aufführungsstätte für Konzerte und Musikfestivals.

 

Die diesjährige von uns besuchte Verkostungsveranstaltung fand im alten “Dormitorium“” statt. Eine gut gewählte Örtlichkeit, da der lateinische Ursprung des Wortes nicht nur etwa „schlafen“ bzw. „Schlafsaal“, sondern mit „offenen Augen träumen“, bedeutet.

Ja, die Probe erforderte alle Sinne und wir haben bei diesen wunderbaren Weinen wirklich mit offenen Augen geträumt.

 

Die Premiere der Erste Lage-Gewächse des Jahrgangs 2010

 

p1050857 500x311Eine wichtige Frage stelle ich an den Anfang meines Berichtes: Was ist eigentlich ein „Erste Lage-Gewächs? Hier die von den Erzeugern hierzu veröffentlichte Antwort:

 

“Der VDP-Verband Deutscher Prädikatsweingüter definiert den Status „Erste Lage“ als die Qualität eines Weines insbesondere nach dem „Terroir“, also der geografischen Herkunft und der Spezialität des Bodens. Auch die Pflege dieser Weine im Keller weicht von der üblichen Kellerarbeit ab.

Die Pflege des Rebstocks als „Großes Gewächs“ mit einer speziellen Bodenbeschaffenheit steht im Mittelpunkt der Arbeit.

Nach dem Willen der VDP-Winzer sollen nur Weine mit Terroircharakter eine Lagebezeichnung tragen dürfen.

Die Güte eines Weinbergs wird durch den Boden (topographische Lage, Klima und Mikroklima) bestimmt. Nur passende Rebsorten werden zum jeweiligen Terroir zugelassen.

Als regional festgelegte Rebsorten gelten Riesling, Spätburgunder, Frühburgunder Weißer Burgunder, Silvaner Grauer Burgunder und Lemberger.

Die Ertragsmenge ist ebenfalls begrenzt: Der Ernteertrag wird auf maximal 50 hl pro Hektar beschränkt. Ferner muss eine Handlese durchgeführt werden und das Mostgewicht, das durch „Öchsle-Grad ausgedrückt wird, muss Spätlese-Qualität haben.

Die VDP-Winzer unterliegen hierbei ständigen Prüfungen und Kontrollen. Nur das Beste soll produziert werden. Deswegen werden die Weine vor und nach der Abfüllung durch eine Prüfungskommission auch verkostet und begutachtet.

Die Weine „Erste Lage“ werden als Grosses Gewächs bezeichnet. Es soll das Beste sein, was ein Winzer produziert. Keine Mittelklasse- oder Alltagsweine. Die Flaschen sind p1050899 500x379besonders gekennzeichnet und tragen die VDP-Kapsel mit dem Traubenadler (Foto)

Der Verkauf der Weine kann erste nach dem ersten Septemberwochenende des auf die Ernte folgenden Jahres beginnen. Als Besonderheit ist herauszustellen, dass der Spätburgunder zudem über mindestens 12 Monate im Holzfass reift und so erst ein weiteres Jahr später auf den Markt gelangt.“

 

Ich fasse hierzu für mich zusammen:

Die Leute stecken in die Herstellung und Bereitung dieser Weine eine Menge Verstand, Arbeit und Zeit. Diese Weine unterscheiden sich bezogen auf Alltagsweine wie ein Reit- und Springpferd von einem Ackergaul. Dieser Qualitätssprung ist durch die vorhandenen menschlichen Sinne objektiv nachvollziehbar. Das Ergebnis dieser vinologischen Meisterleistungen zieht allerdings eine entsprechende Preisgestaltung nach sich. Alle die genannten Faktoren sind unseren Kunden zu vermitteln, wenn diese Weine erfolgreich abgesetzt werden sollen.

.

Nun der Verkostungsverlauf und das Verkostungsergebnis:

Für mich war die Teilnahme an der Weinprobe „Erste Lage-Gewächse” nicht nur ein besonderes Erlebnis sondern auch von eigenem hohen Interesse. Grund hierfür war, dass ich nicht alle in unserem Sortiment in Köln-Müngersdorf angebotenen Weine der Kategorie „Erste Lage“ durch eigene Verkostung kannte. Bei Kundengesprächen konnte deshalb häufig nicht auf eigene Informationen zurückgegriffen werden. Das hat sich nun geändert:

p1050794 2 500x329Verkostet wurde überwiegend der Jahrgang 2010. Vergleichsverkostungen mit dem Jahrgang 2009 wurden auch angeboten und von mir genutzt. Bei der Probe konnte ich

das eigene Sortiment „Erste Lage“ aus dem Angebot am Standort Handelshof Müngersdorf nicht nur verkosten, sondern diese Auswahl mit dem Angebot der anderen Konkurrenten vergleichen.

Die Weine des Jahrgangs 2010 der der von uns angebotenen Erzeuger Moosbacher, Gunderloch (Johannes Hasselbach und Solange Hecker – Foto), Toni Jost und Gebrüder Dr. Becker stachen durch Intensität, Kraft und bereits vorhandene Harmonie besonders hervor. Schloss Johannisberg aus dem Rheingau, Karthäuserhof (Herr Tyrell mit Oliver Scheer- Foto) und Fritz Haag von der Mosel standen mit ihren Erzeugnissen diesen wunderbaren Tropfen in nichts nach. Der Pettental-Riesling von Gunderloch war allerdings eine Offenbarung. Eine Schande, einen solchen Tropfen nach der Verkostung nicht herunterzuschlucken sondern auszuspucken.

Besonders interessant war verlief eine Verkostung 2009/2010 beim fränkischen Weingut Fürst Löwenstein aus. Der uns hier angebotene Kallmuth-Riesling aus 2010, ja Sie lesen richtig Riesling und nicht Silvaner, schmeckte ungemein opulent und reichhaltig. Wir haben uns die Besonderheiten dieses Weinbergs (wärmeführender Muschelkalkboden) erklären lassen und sofort verstanden. Die dann angebotene Vergleichsverkostung mit dem (nicht im Katalog aufgeführten, aber am Tisch bereitgehaltenen) Kallmuth 2009 fand ich beeindruckend. Dieser wunderbar harmonisch ausfallende Wein konnte eine eher seltene und in der Flasche vollzogene Reifung deutlich nachweisen. An dieser Stelle ist jedoch klarzustellen, dass das Angebot der 122 Spitzenerzeugerp1050892 2 500x374 nicht voll auszunutzen war und viele Weine übergangen werden mussten, um die eigenen Sinne nicht zu überfordern.

 

Als eigenes Verkostungsergebnis wird von mir der Riesling-Jahrgang 2010 der deutschen Spitzenerzeuger zusammenfassend als voll gelungen bewertet. Die Weine sind kraftvoll und bereits bemerkenswert ausbalanciert. Die reife Frucht steht in einer guten Kombination zu der vorhandenen Säure.

 

p1050835 500x366Nach dem eigenen Verkostungsergebnis bei den bei uns vertriebenen Spitzenerzeugern kann ich nur feststellen, dass wir unseren Kunden aus diesem Sortiment tatsächlich vorzügliche Weine anbieten und unsere Lieferanten einen festen Platz in der Elite der deutschen Weinhersteller einnehmen. Fortan werde ich meinen Kunden mit einem bedeutungsvollen Lächeln diese wunderbaren Wein als „Gutes Tröpfchen“ aus eigener Erfahrung empfehlen können. Ich bin mir sicher, dass ich mit dieser Aussage keinen Kunden enttäuschen werde.

 

Auch ist herauszuheben, dass mir der Besuch bei und der Kontakt mit den deutschen Spitzenwinzern viele neue Informationen zu ihren Weinen zugetragen hat, die mir im Kundengespräch sicher nützlich sein werden.

Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei meinem Arbeitskollegen Oliver Scheer, den ich auf dieser Weinprobe begleiten durfte und der mir mit seiner Fachkundigkeit und seinem umfangreichen Wissen über seinen Lieblingswein eine neue Tür geöffnet hat.

 

Schnuppern, schlurfen, schmecken – zur Weinprobe

Premiere Grosses Gewächs in Kloster Eberbacch Am 26.09.2011

Text und Fotos: Solange Hecker

Os ventos de Fukushima sopram sobre a Alemanha

 

Windmlhe1Esta semana foi anunciado o histórico e ambicioso programa de fechamento das usinas nucleares alemãs. Interessante guinada  “verde”, já que quem fez o anúncio  não foi nenhum “Verde” de verdade e sim, Angela Merkel, a Chanceler alemã do partido Democrata Cristão no governo coalizionado com os Liberais.

  

Os ventos de Fukushima chegam então à Alemanha

 

O anúncio da virada em direção ao fechamento da usinas nucleares bem como o de impuslionar a energia  renovável nunca foi bandeira do governo da Angela Merkel em colalizão com os Liberais. Porque? Logo eles? Já escrevi sobre este assunto no “Gorleben, a meia vida para a vida inteira” que ao subir no poder os dois partidos da coalizão, Democratas Cristãos e Liberais, não quiseram fazer nenhum compromisso em relação ao fechamento das usinas, nem colocar data para a saida da energia nuclear, pelo contrário, queriam prolongar o seu uso.

 

Dois fatores, hoje, estão por traz dessa decisão. O primeiro a forte rejeição dos alemães à energia nuclear devido ao acidente em Fukushima e a ascensão dos Verdes no cenário político. Nunca a bandeira verde esteve tão em alta desde que Joska Fischer do Partido Verde, foi Ministro do Exterior da Alemanha em 2005.

 

E o segundo fator a eleições estaduais em Bremen, Baden Wüttenberg quando os Verdes saíram vencedores fazendo coalizão com os Sociais Democratas e com grandes possibilidades de ganharem as eleições na cidade de Berlin e ainda possivelmente serem vitoriosos numa futura candidatura ao governo da Alemanha.

 

Oportunismo?

 

A Democracia Cristã que tinha ampla maioria, 60%, em décadas passadas, perdeu consideravelmente seus eleitores. Sendo maioria  para que se preocupar em mudar as suas bases programáticas? Pois agora com as perdas históricas, depois de 60 anos, os Democratas Cristãos foram postos  para escanteio, ficando atrás dos Verdes em Baden Wüttenberg. Ninguém a um ano iria imaginar uma virada política tão radical. Motivos econômicos o estado de Baden Wüttenberg não tinha, pois a economia vai bem e o índice de desemprego é baixo.

 

Um dos motivos para a perda das bases eleitorais foi a disputa, neste ano, da construção de uma nova rodo-ferroviária no Estado de  Baden-Wüttenberg, na cidade de Stuttgart. O projeto denominado “Stuttgart 21” iria, não somente consumir alguns bilhões de euros, com custos iniciais de 2 subindo para 6, 8 e 10 bilhões, mas também ia passar por cima de muitas árvores. Aí os cidadãos  fizeram barricada,  porque minha gente, cortar árvore aquí é o ó…  Os alemães se sentiram diretamente atingidos pela irresponsabilidade dos políticos de quererem por em prática um projeto que não somente afeta ecologicamente a cidade como também vai custar muito dinheiro aos cofres do governo, isto é, de quem paga imposto, nós cidadãos. Os protestos se tornaram cada vez mais contundentes, mães e crianças se acorrentando às árvores para evitar que as estas fossem derrubadas, e até os famosos tratores de Gorleben, lembram-se? pegaram estrada em solidariedade ao movimento. E até hoje a celeuma ainda não foi resolvida. Em cima desses fatos a Democracia Cristã  foi perdendo apoio dos eleitores e deu no que deu: vai ter que amargar na oposição em Baden Wüttenberg.

 

Mais verde que os Verdes?

 

A direita quer agora se parecer mais verde que os Verdes, que ironia do destino! O CDU, União Democrata Cristã, tenta atualizar sua rota política nos ventos de Fukushima e propor data para o fechamento das usinas nucleares.

Bom lembrar que no governo de colalizão, de 2005, entre o SPD, Partido Social Democrata e os Verdes, a proposta era de fechar as usinas nucleares em 2022 e agora a proposta é idêntica a da oposição na época, com a grande diferença, foi feita agora pela Angela Merkel. Ainda, o ministro da bavária Seehofer, CSU União Social Cristã, à direita do  CDU,  defende que  o lixo atômico seje estocado na Alemanha, mas não em Gorleben. Será que ouvimos bem? Não era Gorleben a mina salvadora para o depósito final do lixo atômico?

 

Outras realidades

  

Não adiantUsinaa fechar aquí na Alemanha as usinas nucleares e depois ter que importar energia atômica dos paises ao lado. Infelizmente a Comunidade Européia não esta unificada na mesma política. A França nossa vizinha, é a maior produtora de energia nuclear e bate o pé permanecendo firme na sua utilização. A oposição lá é contra e exige que seja feito um plebiscito popular para decidir.

A Bélgica decidiu em 2003 fechar os seus 7 reatores entre 2015 e 2025. Em 2009 o novo governo resolveu prolongar a vida de seus 3 velhos reatores. A questão ainda esta em discussão no Parlamento.

A Polônia mantém também firme o seu curso de construir suas próprias usinas atômicas. Duas delas estão sendo planejadas com os argumentos que serão “imprescindíveis” para os próximos anos. Até hoje a Polônia não tem usina nuclear, 94% de sua energia provém de usinas de carvão.

A Suiça tem também planos de construir sua usina atômica e espera pelas novas normas de segurança para dar início ao projeto.

E pelo mundo afora a a situação não é melhor. A Rússia de Putin não quer nem ouvir falar de seus planos futuros. Ela é um dos mais importantes produtores de energia atômica do mundo além de construir outras tantas em outros paises. A China? Jesus! Esta possui 13 usinas e 34 estão na lista de espera para obterem autorização para serem construidas. 26 delas estão já em andamento. Pequim declarou que apesar do acidente de Fukushima, vai permanecer firme no curso da energia nuclear para suprir a crescente demanda de energia da população.

Nos EUA a energia atômica esta tendo um “renascimento”, para garantir a independência da importação de óleo. Washington trata a energia nuclear como a solução para reduzir as emissões de gases que causam o efeito estufa.

 

Esverdeando ou amadurecendo?

 

E de volta à Alemanha, para completar o “esverdeamento” dos Democratas Cristãos, Norbert Röttgen ministro do meio ambiente CDU, chegou ao Fórum onde foram discutidas as propostas de fechamento das usinas nucleares de… biscicleta. Coerentes? Será que eles estão mesmo “amadurencendo” com as experiencias políticas? Todas as “atitudes” estão sendo copiadas dos Verdes, então eles fizeram escola. Mas até onde vai a sinceridade ou o oportunismo ?

A piada corrente é: quem precisa ainda dos Verdes, se há o CDU?

As eleições estão aí, 2013. A Democracia Cristã poderia ganhar credibilidade se dissesse claramente: “Nós erramos em prolongar o funcionamento das usinas atômicas.”

 

 Fotos: Solange Ayres

 

Foto ao alto – Parque Eólico da cidade de Düren, Alemanha.

Ao fundo campos de “raps” para produção de óleo combustível.

 

Foto acima – Usina movida a carvão Weisweiler, próxima a cidadede Aachen, Alemanha.

 

Fonte:

ZDF Heute Nachrichten

 

Köln hat was zu bieten

kolle9 

Das gibt es nur in Köln: Das größte Karnevalsfest in Deutschlands, die Veranstaltung des Rosenmontagszuges, wird alljährlich in Köln gefeiert.

Dieses Jahr, also 2011, wird der Zug aus 11.500 Teilnehmern, 130 Musikkapellen und 800 Motivwagen bestehen. Er wird sich in seiner Gesamtlänge von 7 km wie eine gigantische Schlange durch die Kölner Innenstadt bewegen und mehr als 1,3 Millionen Zuschauer werden am Zugweg stehen, sich freuen und Karneval feiern.

Was da von den Motivwagen den Zuschauern zugeworfen wird, ist für einen Brasilianer wahrscheinlich kaum begreif- und schwer nachvollziehbar. Es sind Süßigkeiten in allen Variationen und unvorstellbaren Mengen. Diabetiker haben es an diesem Tage schwer. Etwa 150 Tonnen Bonbons, die man „Kamelle“ nennt, 700.000 Tafeln Schokolade und 200.000 Kisten tausender Pralinen, werden von den Wagen den Zuschauern zugeworfen und verschenkt. Aber auch andere Geschenke wie Bälle, Plüschtiere bis zum Teddybär, Küchenartikel und frische Schnittblumen werden an das lustige Zuschauervolk verteilt.

Nicht nur wegen des unsteten Wetters geht man am besten mit einem Regenschirm und einer Tüte „bewaffnet“ zum Rosemontag. Regnet oder schneit es, kann der Schirm vor der Natur schützen. Aber auch wenn es nicht regnet oder schneit, kann der Schirm als parabole Fanganlage einem die umher fliegenden Schokoladentafeln und „ Stüßje“, also Blumenstäuße, sichern, bevor sie zu Boden fallen und Beute jener Kinder werden, die den Zug wegen der süßen Fracht begleiten.

kolle7Süßwarenindustrie und Handel sorgen dafür, dass Jahr für Jahr genügend „Wurfmaterial“ zur Verfügung steht. Die Naschwaren werden speziell für das Ereignis produziert. Auch deshalb freut man sich an dieser Stelle auf Rosenmontag, wenn auch aus anderen Gründen. Die Teilnehmer am Rosenmontagszug, nämlich die vielen Kölner Karnevalsvereine, besuchen vor dem Fest den Handelshof in Köln-Müngersdorf.

Die Mannschaft des Großhandelsunternehmens Handelshof, Köln Müngesdorf, speziell Nicole Krönke und Halima (Foto) in der Abteilung Süßwaren, sind auf diesen Ansturm gut vorbereitet. Sogar in der Mundsprache, dem „kölschen Dialekt“, werden die Wünsche der Kunden entgegen genommen und zu deren Zufriedenheit erledigt. An Wurfmaterial wird es auch in diesem Jahr nicht fehlen.

Auch vom Handelshof wurde während des Geschäftsbetriebes eine kleine Karnevalsfeier organisiert. Für alles war gesorgt. Vor dem begeisterten Publikum spielte “Aquarela do Brasil” auch eine Musikkapelle. (Foto)

Kölle. Alaaf!

kolleÉ carnaval também na Alemanha!

Qualquer semelhança com o Brasil é pura alucinação

 

O maior carnaval da Alemanha é festejado numa de suas mais charmosas cidades: Colônia. O tema esta ano é: “O que Colonia tem a oferecer”. Como manda a tradição, aqui, os corsos saem pontualmente às 11, 11 minutos todos os anos, na segunda-feira, “Rosenmontagszuges”, diferente do Brasil, quando o ponto alto do carnaval são as comemorações de domingo e o desfile das escolas de samba.

 

Este ano de 2011 esta grande festa popular terá 11.500 participantes, 130 bandinhas e 800 carros alegóricos. O percurso será de 7 km, uma cobra gigante sibila através das ruas centrais da cidade seguida por mais de 1, 3 milhões de expectadores ansiosos pelo que caracteriza o carnaval de Colônia: uma chuva de doces e chocolates cai dos carros alegóricos, assim como num conto de fadas. As estatísticas não são boas para os diabéticos: no carnaval de 2010 foram atiradas dos carros alegóricos, 150 toneladas de guloseimas, sendo 700 mil tabletes de chocolates, 200 mil caixas das mais finas especialidades, doces, balas, aqui chamados de “Kamelle”.

 

Mas dos carros também voam outros objetos, como, por exemplo, uma quantidade imensa de bichinhos de pelúcia, buchas de banho, escovas para cozinhas, flores, etc. A quantidade e qualidade dos presentes distribuídos vai depender do que as pequenas associações, que participam da festa, têm em sua conta bancária. Como no Brasil, onde as escolas de samba se preparam para o carnaval o ano todo, arrecadando dinheiro para organizar seu desfile, aqui, também as associações e foliões, fazem suas festas durante todo o ano para arrecadar dinheiro. Sem falar que elas contam com doações daqueles que admiram a folia. A ideia dos organizadores é de que todos aqueles que compareçam às ruas para apreciar o desfile recebam um presente, independente de sua origem social. Para se assistir e participar da festa não se precisa pagar entradas, a rua por onde passa o desfile é do povo.

 

Para tal evento é bom que se vá para as ruas munido de uma sacola ou… de um guarda chuva. Se não chover, ou nevar, o que é muito comum aqui no inverno, ele poderá ter uma segunda utilidade. É que abertos e colocados ao contrário ficam como uma antena parabólica e as chances de “pescar” as melhores guloseimas atiradas dos carros alegóricos são maiores. Em todo o percurso é ouvido um coro ensurdecedor a gritar : Kamele! Kamele!

 

Aqui, num vídeo amador dá para se ter uma idéia da festa toda. Há chocolate e guloseimas voando em todas as direções. Reparem na… neve. Qualquer semelhança com o carnaval do Brasil é pura… alucinação.

 

 http://www.youtube.com/v/a1cW2Omm4t8

 

 O carnaval aqui movimenta a economia, não somente no ramo de fantasias e adereços, mas principalmente no ramos de guloseimas. Grande parte dos doces “atirados” dos carros alegóricos é comprada em grandes redes distribuidoras. Neste sentido existe um ramo da indústria do carnaval, também aqui que não está voltado somente para os enfeites, confetes e serpentinas. Há pessoas que se dedicam o ano todo a produzir uma quantidade imensa dessas “delicatessen”.

 

E o departamento de doces da uma grande rede distribuidora, a Handelshof, Köln Müngesdorf, chefiada por Nicole Krönke e sua equipe está bem preparado e até o dialeto colonês, o “kölschen Dialekt” é falado, nesta data, para o melhor atender o desejo dos clientes. Nada deve faltar.

Nas semanas que antecedem o carnaval todas as filiais da rede fazem sua festa e o público é convidado a participar, tudo acontece dentro do grande hipermercado. Emocionante foi ouvir a bandinha tocar… Aquarela do Brasil.

 

O que Colônia tem a oferecer? Ah, toneladas de guloseimas e muito bom humor.

Kölle, Allaf!!

 

Fotos: Solange Ayres 

 

Fonte:

Der Kölner Karnaval 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Quelle: Der Kölner Karneval

Gays, lésbicas e trans no país do arco íris

Enquanto o mundo discutia a liberação do casamento entre homossexuais na Argentina, a Alemanha encerrava o seu primeiro Gay Games.

 

arco_irirsTanto alarde pelo mundo afora se homem com homem ou mulher com mulher podem se casar. Na Alemanha é realidade. Ninguém, tanto da velha quanto da nova geração questiona o fato. Nos dias anteriores à Parada Gay, que sempre acontece no verão, em Colônia, é comum ver uma miríade de casaizinhos de lésbicas e gays de todas as idades, desfilando na cidade de mãos dadas, ou mesmo casais de homens empurrando carrinho de bebê. Sem problemas.

 

É. A Alemanha é liberadésima neste assunto. As cores do arco íris estão por toda parte, a começar pelo nosso querido prefeito perfeito de Berlin, Klaus Wowereit e o nosso ministríssimo do exterior Guido Westewelle, o segundo homem da República que abriu a cerimônia do “Gay Games” em Colônia no mes passado, ah, não podemos nos esquecer do governador do Estado de Hamburgo, Ole von Beust da Democracia Cristã. Não! Aqui não tem fofoca, discriminação, comentários de baixo calão sobre a vida e a sexualidade desses políticos que assumiram em público a sua homossexualidade. Neste País, Alemanha as pessoas, principalmente as que têm cargo público, são vistas como pessoas e são avaliadas pelo seu desempenho político e não por sua orientação sexual.

 

Temos aqui apresentadores de TV, escritores, artistas e um tanto mais de “proeminentes” que assumiram em público seu lado gay  ou lésbico sem que fossem crucificados ou chamados de… “devassos”. Os assumidos somam-se a uma lista histórica, a começar pelo rei Ludwig II da Bavária que reinou de 1864 a 1886. Ele plantou a pedra inicial para a construção do castelo de Neuschwanstein, ah, um luxo esse castelo!

 

Eu sou o que não se pode ser

 

 Guido_Westerwelle__Michael_MronzPois cá, na recente história, as cores do arco-íris estão presentes em quase todos os partidos. Guido Westewelle nosso  vice, na foto à direita do seu companheiro Michael Mronz é do FDP, partido liberal, Wowereit do SPD, partido social democrata, assim como o mais jovem prefeito da Alemanha, Michael Adam  eleito na cidade de Bodenmais com 53% dos votos. Ele declarou: “Ich bin alles, was man in Bodenmais nicht sein darf – jung, evangelisch und offen schwul”, “Eu sou o que em Bodenmais não pode ser – jovem, evangélico e declaradamente gay”. Ele desbancou a Democracia Cristã em seu próprio curral eleitoral, a Bavária.

 

Até no NSDA, partido nazista, tinha gay, Ernst Röhm 1887- 1934, alto oficial e político, um dos primeiros filiados. Rölm foi parar na prisão e sem julgamento foi morto. Falava-se que Rölms fazia parte de um grupo constituído por homossexuais que conspirava contra o Hitler. Mais recentemente Michael Khünan membro do NPD, extremista de direita, faleceu em função de complicações causadas pelo vírus da AIDS.

 

As cores dos Verdes

 

É nos Verdes que a bandeira do arco-íris pode ser desfraldada em todas as suas cores.

Nos tempos em que os Verdes governaram com a Social Democracia de 1999 a 2005 a Alemanha se desenvolveu mais em direção a um país, digamos, da Comunidade Européia e o debate sobre igualdade de direitos dos gays e lésbicas foi colocada na ordem do dia.

Parlamentares como o deputado eleito para o Estado da Renânia do Norte,Volker Beck, é considerado aqui o “pai” da lei que permite a união de parceiros do mesmo sexo. Outro político, deputado em Berlim, Albert Ackert coordenou a iniciativa da construção do Monumento aos Homossexuais perseguidos pelo Regime Nazista em Berlim. Os Verdes, sim, sim têm muitas cores.

 

Bestialidade

 

Mas nem sempre foi assim. Nos tempos do regime nazista mais de 50 mil homossexuais foram presos e condenados aos campos de concentração ou mandados para os manicômios, condenados pelo famigerado parágrafo § 175 da Constituição de 1871, uma relíquia da legislação prussiana, que criminalizava a homossexualidade como… “bestialidade”. Os condenados enviados aos campos de concentração eram obrigados a usarem um triângulo cor de rosa que os identificavam como homossexuais. Aqui o trailer do documentário ““>Paragraph 175” em inglês.

No mesmo dia da promulgação do tal parágrafo §175, um grupo de intelectuais, cientistas sociais, dentre eles o jurista Eduard Oberg, fundaram o Comitê Humanitário Científico, a primeira organização na história da Alemanha a defender liberalização da homossexualidade. O objetivo do grupo era alterar a Constituição e retirar o parágrafo §175, o que aconteceu somente em março de 1994, ou seja, mais de 120 anos após ser promulgada.

 

O pesquisador Magnus Hirschfeld que trabalhava com o tema da sexualidade, em 1919 já teorizava que, biologicamente, havia um “terceiro sexo” e que a homossexualidade tinha que ser descriminalizada.

 

Na República de Weimar os sociais democratas tentaram retirar o tal parágrafo §175 da Constituição, mas perderam o debate para os conservadores e então veio o pior, a ascensão dos nazistas ao poder e com eles a perseguição massiva aos homossexuais. Nos campos de concentração em Buchenwald, horror, horror, os médicos da SS tentaram “curar” as vítimas, implantando glândulas artificiais que produziriam hormônio masculino.

 

Não, não, as coisas mudaram muito daqueles tempos prá cá. Talvez por tudo isso, por termos vivenciado uma história tão dramática é que aqui a mentalidade se transforma em tolerância. Cada um na sua e todos juntos na diversidade. Em alguns Estados com Berlim, Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt existem leis específicas proibindo a discriminação em razão da identidade sexual e com sérias consequências jurídicas para aqueles de desrespeitarem o outro por sua orientação sexual!

 

Família do arco iris

 

Um estudo encomendado em 2006, pelo Ministério para a Família para a Universidade de Bamberg, e apresentado em julho de 2009, sobre crianças vivendo em “famílias” têm resultados bastante interessantes. Os temas abordados na pesquisa vão desde aspectos psicológicos, passando por conflitos familiares e discriminação. 93% das crianças pesquisadas moravam com parceiros homossexuais, mulheres ou homens. Na data da pesquisa viviam 2.200 crianças (dados oficiais 2007/8) em companhia dos seus pais homossexuais. A pesquisa foi baseada nos registros oficiais, mas calcula-se que o número seja maior, cerca 12.000 de crianças, vivendo em famílias cujos pais são homossexuais.

 

Bons pais?

 

Vamos ao que todos querem saber: As lésbicas e gays educam suas crianças de outra maneira? Eles são “bons pais”? As crianças criadas por eles são mais felizes? Há alguma tendência das crianças se tornarem depressivas? Nada disso. O estudo demonstrou que pais homossexuais são tão bons quanto outras formas de família e não há nada a se temer quanto à criação. Eles dão importância à relação familiar, dão carinho, impõe limites e evitam punições draconianas contra as crianças. Além do mais nas famílias cujos parceiros são homossexuais verificou-se que as crianças receberam atenção dos dois parceiros na mesma proporção para a realização das tarefas escolares, nos cuidados com a higiene. Os pais não são melhores nem piores, são iguais.

 

Uma volta e meia, volver!

 

Até o ano 2000 os portões para o oficialato militar estavam fechados para os homossexuais. As leis mudaram e agora ninguém mais os segura. Eles e elas agora podem ocupar postos altos da hierarquia. As leis de conduta interna também foram reformadas e rezam contra a discriminação: “Tolerância diante de pessoas de outra orientação sexual” e “Agir enérgica e ativamente contra qualquer tipo discriminação”. Hoje são permitidos, dentro e fora do serviço militar, relacionamentos homossexuais sem problemas. Nada mais causa “frisson” em ninguém. O beijo em uniforme ou em trajes civis, dentro ou fora das casernas está liberado.

E mais, eles estão organizados e têm nome e endereço na internet: “VelsPol”, isto é, União da polícia de lésbicas e homossexuais. A organização tem o apoio irrestrito da polícia de Berlin, claro, de onde mais, onde o nosso prefeito Wowi governa. Dentre outros temas tratados e escritos com todas as letras: “Tolerância e aceitação, dentro e fora da corporação” sendo tema para aconselhamentos, para seminários de prevenção ou discriminação contra homossexuais.

 

Show de Satã

 

Sem pensarmos que países africanos ou de maioria muçulmana onde os homossexuais são condenados à prisão ou mortos, como na Arábia, na Mauritânia, no Sudão, no Irã, no Iêmen, no Iraque de Sadam Hussein e no Afeganistão após subida, ao poder do Talibã. Desde a revolução Iraniana em 1979 mais de 4.000 pessoas foram condenadas e executadas por serem homossexuais. Na Arábia Saudita procurou-se “alternativas” para a pena de morte e os “condenados” podem comprar a sua liberdade com dinheiro, ou… tomar 100 chibatadas. Vá de retro!

 

Em outras nações muçulmanas como Bahrain, Katar, Argéria ou nas Maldívias, os homossexuais presos também podem se livrar das penas pagando uma soma em dinheiro. Na Turquia, Jordânia, Indonésia, Egito ou Mali ter relações homossexuais não é legalmente proibido, mas considerado “abuso contra a moral e os bons costumes”.

No Marrocos, Tunísia (alô Nelma!, nossa assídua leitora) ou Síria a homossexualidade é crime e em raros casos perseguidos, mas, mas… cuidado desavisados turistas surpreendidos em público dando beijo na boca. Carícias em público podem causar conflitos com a polícia local. Assim as agências de turismo para os gays avisam com antecedência aos casais para evitar problemas.

A Rússia não é muçulmana, mas lá os homossexuais não são bem vindos e as manifestações públicas dos homossexuais são duramente reprimidas com a brutalidade da já conhecida polícia russa. Em 2007 o prefeito de Moscou negou autorização para realização de uma parada gay, alegando tratar-se de um… “Show de Satã”.

 

Ah, então a Alemanha é o paraíso na terra em termos de tolerância. Graças, não a Deus, mas graças a todos nós, porque se fôssemos depender da Democracia Cristã e do nosso Papa Bento, ainda estaríamos lascando pedra, e nem teríamos o chegado ao estágio da “pedra polida”, digo, num outro estágio de conquistas sociais como o de hoje.

 

E se no serviço militar pensavámos que as regras seriam mais “rígidas”, e a coisa está liberada, não podemos dizer o mesmo com relação à Igreja Católica, essa instituição de muitos séculos. A discriminação começa quando somente os padres celebram missas. Sobre casamento entre homossexuais, vixe! O Papa Bento não quer nem ouvir falar. A Igreja Católica é estritamente contra.

 

E o sentimento de culpa bateu na Igreja Evangélica. Nos últimos anos ela se tornou ativa contra a perseguição dos homossexuais no Terceiro Reich. Antes tarde do que nunca.

 

Eu disse “pedra polida” acima, pois temos ainda algumas diferenças, quanto à união homossexual, nas questões legislativas na União Européia que precisam ser lapidadas. Por exemplo, não há na Holanda “casamento homossexual”. Lá existe simplesmente “casamento”, não se distinguindo se a união é entre pessoas do mesmo sexo ou não, diferente da Alemanha. Na Alemanha casamento entre homossexuais  realizado no estrangeiro não é imediatamente reconhecido pela legislação, diferentemente dos casamentos entre pessoas heterossexuais. Na Holanda desde 2001 casais homossexuais podem adotar filhos, já aqui a coisa complica.

 

Be part of it*

 

Então em Colônia foi encerrado o primeiro “Gay Games de VIII no verão de 2010. 10.000 atletas, procedentes de países de todo o mundo participaram, na santa paz, de 35 modalidades esportivas. A mensagem clara do “Gay Games”, além de “Faça parte!” foi outra importantíssima: Tolerância e aceitação.

 

Do oriente, uma das poucas participantes do Gay Games, procedente da China, que correu os 5.000 metros, Karen Liao, lésbica, trouxe três outras mensagens:

– Be Healthy! Permaneça saudável!

– Be proud of yourself! Seja orgulhoso de você mesmo!

– Be out to the world! Saia para o mundo!

 

E eu digo: Viva a diferença!

 

Fonte:

 

-Universität Banberg – Ergebnisse der ersten repräsentativen wissenschaltlichen Studie in Deutschland über Kinder in Regenbogenfamilien – Kinderstudie Staatinstitut für Frühpädagogik in München

– Lesben- und Schwulenverban in Deutschland

– Iskam und Homosexualität –  Alfred Hackensbeger

– Gedenken muss auch Konsequenzen haben (Rede von Günter Dworek)

– Gay Games Cologne 2010

 

 Foto: Wikimédia Commons

 

 

 

Michael Schumacher não é mais aquele

 91 vitórias, sete títulos mundiais, 68 Pole Positions e 24.000 quilômetros à frente de seus concorrentes…

 

Estas estatísticas não são para qualquer atleta. Ele era a segurança da vitória para os fãs alemães e do resto do mundo. O Schumacher tinha somente um concorrente: o próprio Schumacher.

 

Michael Schumacher foi o fenômeno da Fórmula I até se aposentar do volante. Então ele sentiu saudades das pistas e resolveu voltar…

Sua “volta” foi festejada e os fãs estavam eufóricos, isto foi notícia na imprensa mundial. A equipe Mercedes anunciou que estava na briga pelo título mundial e apresentou como estratégia de marketing o novo carro. Hum…

 

Seis meses depois de seu “novo começo” e após 11 Grand Prixs , com 41 anos, o quase “vovô” da Fórmula I corre atrás do seu colega 16 anos mais novo que ele, Nico Rosberg. Os fãs estão sentindo a falta da “magia” Michael Schumacher. A gloriosa era Benetton 1991-1995 e posteriormente na Ferrari 1996-2006 passou, e a realidade é mais que dura: 15° na Espanha e 16° no Canadá, duas vezes 4º lugar e Schumi não está convencendo aos fãs que durante 15 anos o viram à frente de todos os seus concorrentes. Ah, mas ele se declarou: “Ich bin mit meiner fahrerischen Leistung sufrieden”, isto é, Eu estou satisfeito com o meu desempenho. Ele só não perguntou se os seus fãs estão satisfeitos com o seu desempenho e que dirá a escuderia Mercedes e seus patrocinadores, além de todo o circo que gira em torno da Fórmula I. E os ingressos para Hockenheimring não venderam lá essas coisas. E as transmissões ao vivo no domingão que davam um ibope de 10 milhões de espectadores, agora não passam de 5 a 7 milhões.

 

As críticas vêm de todos os lados, e os experts acham que faz tempo que Schumacher está dirigindo em pista paralela. Seria a idade? Seus reflexos teriam diminuído?

 

Depois da pausa de 3 anos ele teve que começar tudo de novo e claro dirigir um Fórmula I não é somente dirigir. Ele quase tem que “sentir” o carro e qualquer erro, por pequeno que seja, são segundos a menos que custa a vitória. Assim os 3 últimos anos em que ele ficou ausente das pistas agora faz a diferença, já que os seus jovens adversários estão literalmente há mais tempo “na estrada”.

 

Na entrevista dada à  imprensa em setembro de 2006 Schumi alegava que lhe faltava energia e motivação para continuar a dirigir em alto nível e encerrou sua carreira para a tristeza de seus fãs. Sua última corrida foi em outubro de 2006, justamente na terra ‘brasilis”, no autódromo de Interlagos em São Paulo, momento em que terminou a corrida em 4° lugar.

 

Na época ao ser perguntado de um possível “comeback” ou volta ele resoluto disse: “A Fórmula I está sempre passando por mudanças: técnica, motores, regras, as pistas. Uma vez fora, você está fora”

 

Talvez ele esteja assim como o Ronaldo, criticado por aqui: Ele já ganhou tudo e todas e está no Coríntias só para passar o tempo e o mesmo deve estar acontecendo com o Schumi. Só que o tempo está passando e os concorrentes não dormem.

 

Os fãs estão esperando uma “mágica”: que Schumacher volte a pilotar como antes.

Seu professor de auto-escola Karlheins Itzel, em entrevista para o jornal Motor Sport em 2006 disse que o Schumi sempre foi um aluno exemplar e respeitava o limite de velocidade. Ele se surpreendeu com a habilidade de seu aluno de dirigir e de seus rápidos reflexos ao volante. Ele sabia exatamente quando usar o acelerador e o freio. Numa das aulas de volante deu um susto do professor, em uma situação de perigo, demonstrou sua pronta reação ao pisar no freio.

 

Pelo retrovisor

 

Se no passado ele olhava seus concorrentes pelo retrovisor, agora ele é quem visto pelo retrovisor de seus concorrentes. E a imprensa está caindo de boca comentando a novaposição de Schumacher na Fórmula I, a de perdedor.

 

Depois de largar num sofrível 14° lugar no Grande Prêmio da Hungria e na ânsia de não perder mais posições e ganhar um pontinho, Schumacher desta vez apertou o ex colega Rubinho Barriquelo contra o muro. Penalizado terá que largar no Grande Prêmio da Bélgica 10 posicões atrás, ai, ai.

 

No seu site ele se desculpa: ”… das Manöver gegen ihn war zu hart”  “a manobra contra ele foi dura” e finaliza: “ ich wollte ihnlogischerweise nicht gefärden mit meinem Manöver. Wenn er dieses Gefühl hatte, dann sorry, das war nicht meine Absicht”, “eu não queria colocá-lo em perigo com a minha manobra. Se ele teve este sentimento, desculpe, não foi o meu propósito”.

 

Definitivamente, Michael Schumacher não é mais aquele. Mesmo que correndo apenas por correr, ele deve ter alguma dor de barriga ao ver seu compatriota Vettel da equipe Red Bull pela segunda vez vencer na Hungria, além de seu companheiro de equipe Mercedes, Nico Rosberg disputar a corrida sempre à sua frente e ocupar 7° lugar no campeonato mundial.

 

Hoje tenho certeza que tanto seu ex-instrutor da auto-escola e os fãs querem vê-lo com o pé no acelerador.

Ele até agora diz que quer manter os três anos de contrato com a Mercedes, então…

Acelera Schumi!

 

Aquí algumas sugestões para Schumi passar o tempo ao invez de se maltratar nas corridas e ser visto pelos seus colegas somente pelo retrovisor:

 

Voltar pilotar como hobby go car,

Ser conselheiro de fabricantes de carro,

Fazer palestras beneficentes,

Levar as crianças à escola,

Comentador de Fórmula Um, como o Niki Lauda.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eva Braun e Hitler Até que a morte os una

Este País, a Alemanha era a sua noiva, assim Hitler reforçava sua imagem de solteirão. Ele precisava ser “livre” para atrair as mulheres para si e para suas idéias e acreditava que a imagem de homem casado poderia prejudicá-lo e torná-lo vulnerável, como um simples mortal. Mas até ele, um ditador, tinha sua vida particular, muito particular.

 

Em inúmeras publicações sobre Hitler, Eva Braun aparecia como uma figura apagada, sem importância, mas na biografia escrita por Heike Görtemaker a autora tenta contar a história de outra forma.

 

Os fatos já são bem conhecidos, Eva Brown nascida em 1912, filha de um professor, levava uma vida normal morando com a família em Munique. Depois de terminados os estudos ela foi aprender fotografia na firma de Hoffman e lá conheceu, em seus verdes e áureos, 17 anos, o “Führer”que estava com 40 anos de idade, 23 anos mais velho que ela, que na época ainda ocupava uma insignificante posição no Partido Nazista, o NSDAP.

 

A paquera é igual em todo lugar no mundo. Convites para ir a restaurantes e cinema, à ópera, estas foram as primeiras tentativas do Führer em conquistar o coração Fraulein Braun, loira, ariana e de corpo bem formado. Passaram-se os anos e o relacionamento se intensificou, até que em 1936, Eva Braun foi morar numa casa comprada por Hitler, em Munique, e ao mesmo tempo trabalhava como “governanta” para o ditador, em sua residência de verao, em Berghof, situada nos Alpes da Bavária, na cidade de Obersalzberg. Lá Hitler passava semanas, às vezes meses. Sua residencia em Berghof funcionava como um segundo centro de poder, depois de Berlim.

Formalmente Eva Braun tinha “status” de secretária particular e fotógrafa oficial do “Führer” e gozava de privilégios materiais, recebia presentes como viagens, jóias,  roupas caras e champanhe.

 

O livro

 

O livro, Eva Braun, Leben mit Hitler”, Eva Braum: vida com Hitler, ainda sem tradução no Brasil, que chegou às bancas, aqui na Alemanha, teve boa aceitação da crítica e está sendo considerado “a mais séria biografia sobre Eva Brawn”. A autora e historiadora, Heike Görtemaker, conseguiu retratar Eva Braun como sendo o contrário do “modelo de mulher” do Nacional Socialismo, isto é, uma mulher casadoira e dedicada à família.

 

No livro a autora não se limitou somente às fontes literárias do pós guerra. Nos detalhes biográficos a historiadora tenta fazer uma avaliação dos grupos de pessoas que conviveram com Hitler, como seus empregados próximos os representantes de Estado, dos partidos e dos militares, enfim, de todo o círculo social que cercava Eva Braun e Hitler.

 

Sobre o relacionamento afetivo entre Eva Braun e Adolf Hitler, após seis décadas, há ainda muita especulação. Foram no mínimo 10 biografias publicadas até hoje e inúmeras citações em outras tantas publicações, mas todos os autores, até agora, tiveram os mesmos problemas: a falta de informações confiáveis que pudessem elucidar a vida conjunta deste estranho casal.

 

Se o relacionamento entre Hitler e Eva Braun teve dimensões sexuais, não foi o foco de sua pesquisa, até porque “provas” concretas não foram reveladas. O livro trata do significado da figura feminina Eva Braun na vida do ditador. Para quem gosta de história é uma interessante leitura. Acostumamos ler os fatos históricos meio que “secos”, o livro “Eva Braun, Leben mit Hitler”, Eva Braun, Vida com Hitler conta a história para entender a história.

 

A autora não pesquisou em nenhuma nova fonte documental. O que ela se propôs a fazer foi debulhar os achados em inúmeras fontes e livros escritos e traçar um perfil da mulher ao lado de Hitler: Eva Braun

Essa mulher não era “despolitizada” e sim uma fiel seguidora do “Führer”. Ela fazia parte da máquina de propaganda do Regime Nazista; ela fotografava e filmava o que acontecia à volta e vendia o material iconográfico a Heirich Hoffmann, fotógrafo pessoal de Hitler, em cuja loja, Eva e Hitler se conheceram. Eva Brown retratava o “Führer” que o povo queria ver ao fotografá-lo ao lado de crianças e animais como um “ser humano” e “zeloso pai de família”.

 

Na verdade o homem Hitler era outro. Ele vivia cercado por um grupo de pessoas de sua mais alta confiança que esbanjavam dinheiro e passavam o tempo se divertindo. Pertencente a este círculo estava o seu fotógrafo, Hoffman, os médicos que o atendiam, Theodor Morell e Karl Brandt, o arquiteto Speer, o seu secretário Martin Bornann, e a irmã de Eva Braun, Margarete, que também ajudava a administrar a residência de verão do ditador.

 

Nos arquivos de Hoffman foram encontradas entre 300.000 a 400.000 fotografias de autoria de Eva Braun. Sua presença, mesmo à sombra do ditador, e por isso, construiu um mundo à parte, uma atmosfera em que Hitler vivia e respirava, quando não estava conspirando contra o mundo. Mas esta dama tinha que ficar invisível para o mundo: toda fotografia da vida privada de Hitler em que Eva Braun aparecia era censurada, ela era literalmente cortada com a tesoura das fotos. Ela tinha que ser invisível, assim como os óculos que Hitler usava, como sua extrema mania por limpeza, seu cardápio vegetariano, tudo, tudo que o delatasse como um simples mortal.

 

Goebbels, chefe de propaganda nazista, retratava o ditador como um mito solitário, uma pessoa intocável que estaria acima de tudo. Uma mulher ao seu lado significaria fazê-lo a voltar a ser um simples mortal, e porque não ser influenciado por uma mulher. E isto era o que eles não queriam.

 

A noiva

 

A Alemanha era sua noiva, afirmava Hitler, e repetia num discurso feito para elite da “Nationalsozialistiche Frauenschaft”, União Nacionalista de mulheres. Com esse argumento ele indicava que Eva Braun poderia ser um fator de perturbação em sua vida e tinha que ficar fora da biografia do ditador. Para os freqüentadores de sua residência em Berghof, Eva Braun era vista como “governanta” e como fotógrafa oficial do “Führer”. Todos sabiam que a relação entre eles era mais do que isto, mas reinava o silêncio absoluto sobre o tema.

 

O senso comum das pesquisas até agora realizadas mostra Eva Braun como uma figura irrelevante na vida de Hitler, mas Heike Görtemaker tenta comprovar o contrário. Isto não foi tarefa fácil.

 

Aquí por exemplo, na sinopse do livro de outra  autora Angela Lambert, editado pela Globo: “A história perdida de Eva Braun” ela escreve. “O livro não pretende reescrever a histórira, demonstrando que a amante e esposa de última hora tenha tido qualquer papel ativo nos eventos terríveis de que foi testemunha (aliás desinteressada): o caos polítilico da República de Weimer, a ascensão do nazismo…”

 

Ela não era somente uma mulher ao lado do Führer. Não, ela não era uma mulher “despolitizada”, ou “aliás desinteressada” dos acontecimentos políticos como escreve Angela Lambert, acima ou como outros historiadores da época a descreviam, mas sim uma mulher que seguia fielmente o ditador, mesmo não sendo filiada ao partido nazista.

 

Com a queima de arquivos e documentos todas as provas diretas e indiretas foram para sempre apagadas, restando quase nenhuma fonte original de dados.

O detalhado relato do cotidiano da vida de Eva Braun, nos seus 14 anos de convívio com Hitler, não deixa dúvidas de que ela compartilhava com ele as idéias fanáticas de autodestruição.

 

Lacunas

 

O que não se sabe, aqui não se escreve. Algumas lacunas, porém, ficaram para ser preenchidas, como por exemplo, qual era mesmo o papel de Eva Braun como “governanta” na casa do Führer ? A autora tenta desconstruir a imagem de uma Eva Braun como mera peça de “decoração” na vida de Hitler, mostrando que ela tinha pensamento próprio, mas faltam-lhe argumentos. Achar que Eva Braun ao interromper o ditador numa enfadonha conversa, tentando encerrar a discussão e avisando que “já era tarde” é considerar este fato pontual como forma de demonstrar sua “influência sobre o ditador” é pouco.

 

Precisaríamos de mais dados para a comprovação de tal “poder” exercido por Eva Braun sobre Hitler. Era sabido que nos jantares onde importantes figuras estariam presentes, Eva não era convidada. Assim como as mulheres dos oficiais se retiravam quando havia importantes reuniões, Eva Braun fazia o mesmo. Em outras vezes Heike Görtemaker, a autora, do livro, me causou irritação escrevendo: “es ist bis heute ungewiß” ou “até hoje não é conhecido”, repetido de inúmeras formas ao longo do livro.

 

Um mito?

 

Muitos dos depoimentos colhidos para os livros, que serviram de base para a para a biografia de Eva Braun, principalmente das pessoas que viveram próximo ao ditador, podem não corresponder exatamente à verdade. Claro que aqueles personagens que viveram a história tão próxima a Hitler, contaram a “sua” versão, minimizando a gravidade dos fatos. Além de que no círculo de oficiais de Hitler eles tentaram livrar suas esposas de serem também consideradas “culpadas” dos crimes de guerra, no processo de “desnazificação”, relatando que nas reuniões privadas com Hitler “não era discutido política e que nem nunca haviam mencionado o massacre aos judeus”. Então muitas lacunas desta história nunca poderão ser preenchidas.

 

Aqui se entendendo o que se chamou “Entnazifierung”, isto é, “desnazificação”. A desnazificação foi uma iniciativa dos aliados de “limpar” a Áustria e Alemanha de pessoas comprometidas com o regime Nazista nas áreas da cultura, imprensa, economia, jurídica e política. Assim todas as pessoas que tiveram algum comprometimento com o regime foram enquadradas em 5 categorias: criminoso de guerra, menos incriminado, adeptos, inocentes.

 

A correspondência entre Eva Braun e Hitler foi queimada, seu fragmentado diário não pode ser fonte confiável de informação. Outros tantos papéis, que poderiam ser fonte de confirmação dos fatos, não foram achados. Os elementos que faltam deixam lacunas e abrem espaço para especulações e assim surgem na história os mitos. E nós leitores queremos saber tudo!

 

Azar na guerra, sorte no amor?

 

Quanto mais Hitler era infeliz com os acontecimentos da guerra, mais Eva Braun se tornava importante para ele. Ele teria dito depois da derrocada em Stalingrado em 1942 que tinha somente dois amigos: Eva Braun e seu cão pastor, Blondi.

 

Penúltimo ato

 

Nos últimos dias de vida o casal foi morar no bunker do “Führer” em Berlim. Fechados em pequeno espaço passavam seu tempo fazendo exercícios de tiro com pistola. Lá eles se casaram pouco antes da meia noite do dia 28/29 de abril. Foi atestado pelo secretário responsável pela Administração Escolar e Coleta de Lixo, Walter Bunker, que Eva Braun “era procedente da raça ariana pura” e não… “possuía doenças genéticas”. As testemunhas, Goebbels e Martins Bormann, assinaram o protocolo.

 

Último ato 

 

No bunker, depois que todos o deixaram, Eva Braun podia, então, estar bem perto dele. Ela já tinha demonstrado a sua fidelidade ao tentar por duas vêzes tomar sua própria vida para atrair sua atenção. Em 30 de abril de 1945, após 48 horas de casados cometeram conjuntamente suicídio.

 

Este foi o último ato no teatro de horrores, que o mundo tomou conhecimento, praticado por tais protagonistas, Ela engoliu uma cápsula de cianureto, e Hitler a seguiu. Ele ainda conseguiu dar um tiro na própria cabeça, antes de morrer envenenado. Até o cão pastor “Blondi” foi para o inferno juntamente com seus donos; provavelmente foi o primeiro obrigado a morder uma cápsula de cianureto.

 

Os historiadores unificam-se na posição que com o ato do casamento, Hitler quis premiar a lealdade de Eva Braun, fazendo com que ela entrasse ao lado dele para a história não como sua amante, mas sim como sua esposa.

 

Sobre os seus corpos foram despejados gasolina e ateado fogo, por seus ajudantes e guarda costas, e as cinzas posteriormente depositadas em uma caixa que desapareceu na ocupação de Berlim pelas tropas russas. No final da guerra fria foi noticiado que os restos mortais de Hitler e Eva Braun teriam sido enterrados numa caserna soviética em Magdeburg e posteriormente em 1970, sob ordens da KGB, a polícia secreta da ex-União Soviética, queimou a caixa e espalhou as cinzas restantes em um rio. Até hoje os fatos não foram esclarecidos e faltam provas. A história ainda pode nos revelar muitas surpresas.

 

Na eternidade

 

Em Berghof, residência de verão de Hitler, empregados procuraram  entre as roupas de cama os vestígios dos acontecimentos da “ultima noite”. Em vão, eles agora estão unidos na eternidade.

 

Uma leitura para o OPS: “Eva Braun, Leben mit Hitler”, Eva Braun: vida com Hitler

De Heikle Görtemaker: (1964) estudou História e Economia e Germanística em Berlim e Bloomington (USA)

 

Para aqueles que se interessarem, uma entrevista com Heike Görtemaker. As imagens imperdíveis falam por si. Agüentem firmes, mesmo nao falando a língua da filisofia, o alemao.

“>Eva Braun – Leben mit Hitler von Heike Görtemaker

 

 

 

É cara ou coroa? O desempate do desempate Histórias do futebol

 

Em tempos de Copa do Mundo, a Alemanha sonha com a glória de segurar a taça de campeão mundial. Assim também sonhava o FC Köln em l964, quando disputava o título da Copa Européia de clubes jogando contra o Liverpool da Inglaterra…

 

Hoje a história é história de futebol. Estava tentado escrever um artigo para o OPS sobre o mais querido time da cidade de Colônia, o FC Köln, (Köln é Colônia e português) e acabei por achar esta pérola da história do futebol.

 

Adorado pela uma fidelíssima torcida, mesmo perdendo todas, o FC Köln enche até hoje os estádios quando joga. Os torcedores têm sempre um motivo para comemorar não importa se o timão ganhou ou perdeu. Assim foi e assim continua sendo, o FC Fanclub é uma das mais animadas torcidas da Alemanha.

 

O empate

 

Nos idos de 64, nas quartas de final da Copa Européia de Clubes, o FC Köln jogava contra o FC Liverpool, um dos mais bem sucedidos times da Inglaterra, quando o jogo termina empatado. O próximo jogo de decisão então aconteceu em 10 de fevereiro de 1965 em Colônia. O resultado: FC Köln 0: Liverpool: 0. Na época não havia a regra de desempate por pênaltis e o jogo do desempate foi marcado para 24 de marco de 1965, em Rotterdam, Holanda.

 

Tentativa do desempate do empate

 

O time de Liverpool liderava a partida nos 37 minutos com 2 gols a zero. O time de Colonia não queria fazer feio e decepcionar os 20.000 torcedores que viajaram até a Holanda para assistir o jogo. Pois não foi que o FC Köln nos 49 minutos conseguiu o… empate? Pois empatados foram pra a prorrogação. Nos 15 minutos seguintes o timão de Colônia faz um gol de escanteio, que foi anulado, levando à torcida ao delírio. E… Continuaram empatados. O que fazer?

 

Cara ou coroa?

 

Jogar a moedinha para desempatar, raraaa, porque não. Não, não é piada não! Pois não é que disputaram o jogo na moedinha mesmo e ela… caiu… caiu empresinha e ficou lá no gramado, nem cara nem coroa. Ai, ai, a solução foi jogar pra cima de novo o gulden, dinheiro holandês na época, antes do euro.

 

FC Liverpool levou a melhor e foi para a semifinal. Se vocês acham que é conversa fiada de mineira, vejam as imagens abaixo da… tragédia futebolística do século para os torcedores do FC Köln: Colônia não foi à final, mas entrou para a história do futebol como o empate do século.

Galera, mesmo sem entender alemão, falemos aqui a universal língua do futebol: as imagens

 

 FC Köln X Liverpool 1965

 

Hoje a história é contada como anedota e nos faz relembrar que futebol é acima de tudo diversão, muita diversão e talvez por isso os torcedores do FC Köln até hoje, seja lá qual for resultado da partida, estão sempre a comemorando o que vem pela frente ganhando ou perdendo.

 

Ach, Schade!

 

E o meu coração continua batendo forte agora para a Alemanha, já que com tristeza a “Seleção”, como o time do  Brasil aquí é chamado, foi eliminada, Ach, Schade*!

 

*Schade: Ah, pena!

 

Prowein 2010- Düssseldorf Tapete vermelho para o vinho branco alemão

A feira internacional de Vinhos Pro Wein que acontece a cada ano na cidade de Düsseldorf, é o mais importante evento anual internacional na área de vinhos e bebidas alcoólicas, e talvez a maior feira do gênero do mundo, dirigida às áreas de supermercados, revendedores e gastronomia.

 

alt

Os 33.000 visitantes provenientes de mais de 50 países tiveram quase todos seus desejos realizados nos 3.300 stands de provas montados na feira. Eu disse “quase”, pois nem todos puderam provar, como eu, um “Sori Tildin”, feito 95%  variedade “Nebiolo”  e 5% da variedade “Barbera” produzido por Ângelo Gaja. Para tanto, era necessária a apresentação de um cartão “VIP”, Very Important People, especial para prova do tão caro líquido. Somente 6.000 garrafas, deste néctar dos deuses, são produzidas anualmente, com uvas, de um pequenino vinhedo da região de Piemont. Uau! Foi uma enorme sensação. O sabor, humm… só mesmo experimentando.

 

Mas voltando ao extenso programa da feira, não precisamos dizer que a principal atividade lá consiste em… provar, provar e provar vinhos. Também há na feira, degustações dirigidas, nos stands pequenos acontecem seminários, workshops, uma grande fonte de informação e troca para os participantes.

 

Esta é a terceira vez que visito a Pro Wein e desta vez fui bem seletiva na escolha dos stands que fui visitar. O universo de vinhos apresentados é tão vasto, que se não nos concentrarmos nos nossos objetivos, corremos o risco de nos perdermos entre as garrafas e provas. Eu este ano escolhi três títulos: “Vinhos Piemonteses”, “Vinhos Alemães” e “Vinhos Portugueses”. Mesmo com um programa “restrito” não consegui visitar os stands dos vinhos portugueses, me faltou literalmente “pernas” depois de tanta degustação e tanta informação a ser digerida. 

 

Trabalhando na área de vinhos, há sempre o que aprender, principalmente na ponta da língua. E a Feira de Vinhos de Düsseldorf é uma grande oportunidade para obtermos informações de primeira mão, diretamente de quem produz vinho e nos informarmos sobre as novidades.

 

Eu sei, não sou uma típica “somelier” que se mete a fazer complicadas elucubrações e elucidações sobre os vinhos provados. Estou mais próxima aos clientes: O que a língua gosta está “aprovado”. Essa é a maneira mais fácil de se abordar o público alemão consumidor de vinho, isto é, sem usar linguagem barroca. Aqui os clientes são muito bem informados e não se dão por vencidos, ou se metem tão somente, a acreditar na… “lábia” do vendedor. Mas se somos sinceros ao descrevermos os vinhos os clientes acabam comprando. Aqui estou eu no meu “metiê”, vendas.

 

Vinho na veia

 

O consumo de vinho tem evoluído muito nos últimos anos e tem deixado a cerveja para traz nas vendas, embora a Alemanha ainda seja um dos maiores produtores de “louras” no mundo, ficando atrás, quem diria, da… China e dos Estados Unidos. Ah, mas cerveja é outra história.

Pois há sempre uma ótima desculpa para aqueles amantes de vinhos. O consumo moderado da bebida faz bem para a saúde, pois os fenóis contidos nas uvas evitam a obstrução das artérias e tem efeitos positivos contra seu enrijecimento. Bem, bem aqui os conselhos dos médicos são seguidos à risca…

alt

 

Preferência internacional

 

A preferência por sabores e procedencia dos vinhos consumidos na Alemanha é muito diversificada e está diretamente ligada à quantidade e qualidade de vinhos que têm chegado ao mercado nos últimos anos. Há vinho para todos os “gostos”.

 

Os vinhos franceses, que eram largamente consumidos na Europa nos últimos 10 anos, ganharam concorrência de produtores além mares. Austrália, Chile, Califórnia países que estão produzindo vinhos baratos e ao gosto do freguês, isto é, para serem bebidos de imediato. Eles não contêm muita acidez e têm com acentuado sabor de fruta. Mas nem sempre foi assim: vinhos franceses, com alto ter de tanina antes precisavam dormir algum tempo na adega para amadurecer. Hoje os consumidores estão mais “impacientes” e não há mais quem queira esperar tanto tempo. O vinho é para se tomar aqui e agora, combinando com a geração mais jovem. Espontaneamente se escolhe um vinho da prateleira do supermercado, aquele que está mais próximo, pronto para ser bebido, à noite com alguns amigos. Nada complicado, com ritual de ir ao porão frio, ou adega e escolher um vinho de mil novecentos e cafunga e abri-lo em ritual de fé. Então os vinhos australianos, californianos, chilenos são perfeitos. Favorecidos pelo clima quente e o calor as uvas amadurecem e transportam para as taças o sabor da fruta verdadeira.

 

Vinhos alemães

 

 Na Alemanha há cerca de 80.000 produtores de vinho em quase 102.000 hectares plantados, colhendo cerca de 9.500.000 de hectolitros. Um quinto da produção é exportada, particularmente para a Inglaterra, Holanda e USA. Os maiores vinhedos se encontram na região Rheinhessen, 26.444 hectares seguidos da região Pfalz com 23.46l hectares e pertencem ao estado Rheinland-Palz. Esta região não é tão privilegiada para o cultivo de uvas, e o que é produzido lá, surpreende pela alta qualidade. Os vinhedos se localizam as margens do rio Reno, em suas encostas, onde o sol brilha mais intensamente, isto é, do lado sul e oeste. Durante o dia o solo armazena o calor que ao cair da noite aquece os vinhedos, evitando o congelamento em dias mais frios, no início da primavera.

 

As regiões de vinhedos alemães podem ser assim divididas: Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Palz, Rheingau, Rheinhessen, Saale-Unstrut, Sachsen, Wüttemberg,

Dentre as uvas mais cultivadas Rivaner, Pinot Noir, Dornferlder, Silvaner, Grauburgunder o Pino Gris em francês, Blauer Portugieser, Weißer Burgunder, Kerner, Trollinger, Schwarzrriesling, Lemberger o destaque aqui é para a variedade Riesling, a mais importante uva cultivada na Alemanha e que mais se adapta ao clima frio. O Riesling é artigo de exportação e os mais expressivos vem do vale dos rios Mosel e Reno.

 

altDentre os produtores, “Robert Weil”, que esta em 12° lugar dos 31 vinicultores citados na lista de “Gault Millau WeinGuide Deutschland” como um dos melhores produtores de vinho da década 2001/2010 da região de Rheingau. À frente dos negócios está o neto,Wilhelm Weil (foto). Ele é um dos mais conhecidos e prestigiados vinicultores alemães e leva a fama do vinho branco alemão para o mundo todo. A produção anual é de 550.000 garrafas, sendo 99% da variedade Riesling. O vinho da uva Riesling, procedente do “terroir” Kiedricher Grafenberg, ano 2008, servido pelo próprio senhor Weil, foi provado por mim na ProWein e hum…elegante, filigrama, inconfundível…

 

 

Tapete vermelho para…

 

Aqui segue a lista dos que obtiveram as maiores notas como os melhores produtores do mundo, segundo o guia “Gallt Millau”, para aqueles que se interessarem pelo tema. Os produtores listados nesta categoria pertencem aos melhores dos melhores da Alemanha e podem ser comparados aos níveis de produtores franceses como Romanee Conti, da região de Borgonha, ou Chateau Margaux, região de Bordeux. Com sorte nos sites há tradução para o inglês. Vale a pena passear pelos sites que estão documentados  com belas fotos.

 

Região de Baden:

 

Bernhard Huber

 

Região de Mosel:

 

Fritz Haag

Egon Müller- Scharzhof

Joh. Jos Prüm

 

Região de Nahe:

 

Hermann Dönnhoff

Emrich-Schönleber

 

Região de Palz:

 

Ökonomierat Rebholz

 

Região de Rheingau:

 

Robert Weil

 

Região de Rheinhessen:

 

Keller

 

Realeza

 

alt 

Desde 1949 é escolhida na cidade de Neustadt a Rainha do Vinho. As candidatas são procedentes das 13 regiões produtoras de vinho da Alemanha. O concurso é promovido pelo “Deutschen Weininstitutes”, Instituto alemão de vinhos, na “Estrada do Vinho”. Como atributo a rainha tem que conhecer muito bem de vinho e sua função é representar os vinhos alemães em festividades em toda a República. As “princesas” também têm o seu papel de substituírem a rainha nas festividades.  Na Pro-Wein fui apresentada para a para “Princesa do Vinho” Christ Schäfer (foto) da região de Wüttemberg para o reinado de 2009/2010, que muito simpática, se deixou fotografar para o OPS.

 

 

 

*A autora é especializada na venda de vinhos e trabalha a 10 anos no ramo.

Atualmente ocupa cargo de vendedora em um grande fornecedor de produtos de alta qualidade para gastronomia e hotelaria na cidade de Colônia, Alemanha.

Fotos: Solange Ayres e Franz Hecker

 

 

  

Pai, não os perdoem, porque eles sabem o que fazem

Quando o diabo vai morar na casa de Deus e faz cair em tentação padres educadores…

O longo silêncio está sendo quebrado. Casos e mais casos de abuso e violência sexual, praticados em internatos e escolas na Alemanha, têm abalado as bases da Igreja Católica e são notícia de destaque, quase toda semana na imprensa. Até agora são mais de 100 casos de abuso sexual e maus tratos registrados nas escolas da Ordem dos Jesuítas, desde 1950. Talvez, estes registros sejam apenas a ponta do iceberg.

 

 

alt

Foto: Solange Ayres

 

A maioria dos abusos, denunciados pela imprensa, foram cometidos nas escolas e internatos sob a responsabilidade da Igreja Católica. Padres que, aproveitando da confiança que os pais depositaram neles e da autoridade que têm, abusaram sexualmente de jovens e crianças, além de terem impingido castigos físicos e humilhações, obrigando jovens a realizarem trabalhos forçados.

No passado…

Dos 3.000 mil “internatos”, existentes na Alemanha, nos anos 50 havia lugar para mais 200.000 crianças, 80% delas estavam sob a coordenação/direção da Igreja Católica e se dedicavam à “educação” de crianças e jovens. A metade destas crianças permanecia lá de 2 a 4 anos. Muitas passavam toda a sua infância fechados e somente aos 21 anos podiam sair, ou melhor, se libertarem dos suplícios lá vividos. Hoje se sabe que quase meio milhão de adultos alemães, entre 45 e 70 anos viveu parte de sua infância sob a perversa ordem renascentista transportada para o século XX e exercitada nas instituições católicas de ensino : “rezar e trabalhar”. Assim o trabalho como castigo era unido à pedagogia educacional, legitimada pela filosofia da Igreja de ”purgação dos pecados” através do sofrimento físico. Hoje a Igreja daqui se distancia desta filosofia, mas ela foi praticada por décadas.

Purgando os pecados

E se não bastasse os casos de abusos sexuais, a Igreja também é acusada de explorar economicamente os seus pupilos. Em muitos internatos os jovens tinham que trabalhar de manhã à noite, de domingo a domingo. Como mão-de-obra barata labutavam, senão gratuita, nas cozinhas, nas oficinas, nas lavanderias do internato, nas serrarias, nas fábricas, serviço de jardinagem; em hotéis de propriedade da Igreja ou de amigos dela. As meninas em especial como empregadas nas casas de médicos e juristas.

Quem sabe que penas sofreram estas crianças e jovens nas instituições religiosas? Por décadas e décadas os agressores permaneceram protegidos pelos muros da moral católica, enclausurados entres as paredes dos conventos, internatos. Uma grande parte das vítimas eram crianças que já teriam sofrido violência de algum nível no seio de suas famílias. E justamente essas crianças, que buscavam apoio, proteção nos abrigos católicos, tornavam-se as vítimas mais fáceis para os seus opressores. Muitos dos abusos foram cometidos ha mais de 25, 30 anos.

Assim nos anos 1960 e 1970 o castigo físico era prática comum, no contexto sociedade autoritária alemã. Não foi diferente na Antigüidade, Idade Média e em grande parte do século XX a punição física era um dos componentes do ato de educar. A filosofia da obediência frente às autoridades foi extremamente reforçada, transportada para o cotidiano dos tempos do Nacional Socialismo. Assim a prática da aplicação de penas físicas era tolerada sem ser questionada. Além de bater com a régua na palma da mão, ou bater com vara de bambu no traseiro, ou bater na cabeça, ou retirada de cabelo do nariz, curtos chutes no pé dos alunos desobedientes a desmoralização e intimidação completavam os componentes da “educacao”.

Do outro lado do muro…

Porém o mais interessante é que justamente os moradores do outro lado do muro, os comunistas foram os primeiros a tomarem iniciativa em relação a por fim à violência física contra crianças. Na extinta Alemanha Oriental, em 1949, se proibiu aplicar castigos físicos nas escolas e, somente em 1973 esta proibição chegou ás escolas da então Alemanha Ocidental. No ano 2000, em toda a Alemanha, foi promulgada lei que proíbe a aplicação de castigos físicos pelos pais, em seus filhos como forma de educar,

E no ventilador da imprensa…

Poderíamos dizer que as crianças e jovens que estudavam nos conventos, internatos e escolas viveram o inferno aqui mesmo na terra. Em janeiro deste ano, os pecados dos padres caíram na imprensa e passaram a ser denunciados sistematicamente. Até agora dos 27 bispados da Alemanha, 18 estão sendo denunciados.

Em 29 de janeiro, em uma entrevista coletiva, no caso do Canisius Kollegs de Berlin 7 casos de maus tratos em alunos foram citados. Foram dados nomes aos bois: dois padres que estavam envolvidos nos casos de abuso contra alunos. A polícia tomou a frente do caso e já está investigando. Já no ano de 1981 foram levantadas suspeitas de maus tratos contra alunos, no mesmo colégio, mas na época, como em todas as outros, nenhuma providência foi tomada. Somente no ano de 1991 é que a ordem dos Jesuitas, acusada dos maus tratos praticados dez anos antes foi oficialmente informada. E pasmem somente em 29 de janeiro de 2009 que o bispado de Berlin deu a entender que houve mesmo maus tratos contra alunos em instituições educacionais ligadas à Igreja Católica.

Um após outro os escândalos se alastram até o bispado de Hildesheim: dois ex-membros da Congregação dos Jesuítas, que ocupavam postos de padres, entre 1982 e 2003, são acusados de abusos sexuais. No entanto, o bispo Josef Homeyer confessou que não ter levado a sério as denúncias.

Em 7 de fevereiro, próximo passado, a própria Ordem dos Jesuítas abriu inquérito interno para apurar cerca de 30 casos de maus tratos e molestamento sexual contra antigos alunos, registrados na escola Canisius-kollegs em Berlin, Acrescenta-se a estes, mais dois casos da Escola Jesuíta Hamburg e St. Blasien da cidade de Bonn. Quando o escândalo estava na imprensa o cardeal de Berlin Georg Sterzinsky advertiu que as acusações poderiam colocar todos os padres que trabalham na educação sob suspeita e ao mesmo tempo concordava que há um déficit no esclarecimento dos casos.

No coral dos “Domspatzen”, da cidade Regensburg, na Bavária, também houve casos de abusos contra jovens. Nos anos 1960 os casos foram conhecidos e os dois diretores do coro, que faleceram em 1984, foram na época, considerados culpados pela justiça. Os abusos se estenderam até os anos de 1990. O irmão do Papa, o reverendo Georg Ratzinger foi diretor do coral de 1964 a 1994. Dele, até agora, nenhuma palavra.

E diante das cameras confessou o padre Johannes Baues, o administrador do Convento de Ettal, admitindo que em 1980 “espancou” alunos. Ele bateu com a mão e com vara. Depois da declaração pediu que o perdoassem. Ele permanece com suas atividades normais no convento.

A revista Spigel noticiou em fevereiro, deste ano, casos de abusos sexuais em dois Orfanatos da Escola Salesiana Dom Bosco em Augsbug, em Berlim, em Hessen, Baden Wüttenberg e na Bavária. Há casos datados dos anos de 1940 e somente agora vêm à tona. O grande problema disto tudo é que os culpados já faleceram.

 

E até hoje o movimento “Wir sind Kirche”ou “Nos Somos Igreja” espera uma resposta do Papa Bento, que nos anos entre 1977 até 1982, era então bispo de Munique. Ele na época concordou com a aprovação do Grêmio de bispos, que autorizou a transferência de um padre da cidade de Essen para a cidade de Munique, que tinha cometido abuso sexual em criança. Mais tarde o mesmo padre caiu em tentação, e reincidente, abusou de outra criança.

Aqueles que tiveram coragem, desfiaram os seus suplícios para imprensa em entrevistas. Um deles contou que foi obrigado a masturbar o padre por anos.

Ah! As freiras também!

E quem pensa que somente padres eram os autores de crimes contra as crianças se enganam. Freiras também cometeram abusos sexuais. Nos depoimentos, uma das vítimas conta o sofrimento vivido no programa “Monalisa”. Ela foi abusada por uma freira de 60 anos na época. A então aluna do internato teve seus órgãos genitais, “tocados” inúmeras vezes, pela referida freira, o que acontecia, particularmente na hora do banho, mas ela fazia também “investidas noturnas”. E se não bastasse o abuso sexual, sem nenhuma explicação aquela criança era espancada, pela mesma freira que a “visitava” durante a noite. Segundo palavras da própria vítima, os espancamentos eram uma forma utilizada para intimidar e impedir futuras denúncias.

 

Sodoma e Gomorra* em tempos de internet

E no Convento Beneditino de Ettal alunos foram brutalmente espancados, molestados sexualmente. Dez padres estão sendo acusados por ex-alunos de prática de abuso sexual, tortura física e psicológica. Muitos pais, somente agora, souberam dos casos de violência na instituição pela imprensa. E pasmem… Havia padres que baixavam… filmes pornôs da internet e ainda, publicavam fotos de seus alunos seminus em site de homosexual na internet. Depois que a imprensa divulgou o fato, o convento e seus responsáveis estão sendo investigados pela polícia e os padres afastados de suas atividades.

Mea culpa

Temas, até agora tabus para a Igreja como pedofilia, homossexualismo, celibato, são hoje, discutidos diariamente na imprensa alemã. No início da divulgação dos casos, a Igreja age na defensiva, tentando minimizar as denúncias, até que quando a pressão da sociedade obriga o Bispado vir a público e se explicar. No debate a conclusão é que até agora a Igreja agiu conivente, com os casos, simplesmente fechou os olhos para os fatos. Os padres eram somente suspensos de suas atividades ou transferidos para outras unidades da Igreja.

Ao final da Conferência dos Bispos da Alemanha em Freiburg, sul da Alemanha, em fevereiro de 2010, parece que a Igreja reconheceu a gravidade da situação e finalmente pretende agir concretamente nos casos de abusos. Será? Ao final foi organizado um “hotline”, um atendimento anonimo, por telefone em toda a República, com pessoal qualificado nas dioceses, que trabalharão conjuntamente com a justiça nos casos de denúncia de abusos nas Instituições de Ensino da Igreja.

É bom lembrar que somente através das denúncias corajosas das vítimas e o apoio do “Wir sind Kirche”, “Nós somos Igreja”, um movimento das bases da igreja, é que os podres vieram à tona e o Alto Clero resolveu tomar, agora, as devidas providências e apurar casos.

“Pai, afasta de mim este cálice de vinho…”

E se e ao furar o sinal,

o velho sinal vermelho habitual

e surpreender uma… Bispa alcoolizada no volante

pense na Igreja,

reze pela Igreja *

Se a Igreja já estava em baixa, com esses casos e fatos acima a situação tende a piorar, pois os problemas não atingem somente os católicos. Para azar dos pecados, ou seria da pecadora? A respeitadíssima Bispa Margot Käßmann, 51, teóloga e pastora, eleita para o mais alto cargo da Igreja Evangélica Luterana de Hannover, depois de ultrapassar o sinal vermelho foi parada pelos policiais. O exame feito indicou que ela tinha… 1,54 de álcool no sangue. Ela bebeu mais que um cálice de vinho na hora da celebração, ela virou a garrafa inteira. Após o incidente ela renunciou ao cargo, terá a carteira de motorista retida por 10 meses e pagará uma multa referente a um salário (dela). Nem preciso tecer mais sobre as desastrosas consequências dos acontecimentos acima. O índice de aprovação da Igreja está em queda livre.

Rezem e rezem

E as declarações do Papa sobre os últimas denúncias de pedofilia nos Eua: “É preciso rezar mais”.

Ja, ja…

Leiam mais sobre o tema… A metamorfose da Igreja

 

* “Calice” Letra da música de Chico Buarque de Holanda

* Sodoma e Gomorra: Cidades bíblicas citadas do Antigo Testamento, símbolos de todos os excessos e pecados carnais.

* Paródia da música de Caetano, “Haiti”

Arquivos consultados:

Praktische Pädagogik in den Sechziger Jahren/ Práticas pedagógicas nos anos sessenta

KirchenVolksbrief zum Besuch von Papst Benedikt XVI in Bayern/ Carta aberta ao Papa Bento XVI em visita a Bavária.

Heimerziehung in der Nachkrieszeit – ein schwieriges Kapitel kirchlicher Zeitgeschichte/ Kerstin Gäfgen/ Educacao no pós guerra, um capítulo difícil na história da Igreja.

Wir sind Kirche

 

Foto: Solange Ayres

Cristo na cruz, fotografado na cidade de Rüdesheim, às margens do Rio Reno, Alemanha.